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Montag, 29. Februar 2016

Meine Lieblingsbilder des Monats Februar #Blogparade #Februar

Der Blog 3Fach-Jungsmami ruft zur Blogparade auf und da nehme ich
sehr gerne dran teil! Es geht darum, die Lieblingsbilder des jeweiligen 
Monats zu zeigen. Dann möchte ich euch jetzt gerne meine persönlichen 
 Lieblingsbilder vom Februar zeigen. Viel Spaß! 
















Unser Wochenende [27.2/28.2]

Nun ist das letzte Wochenende im Februar auch schon vorbei
und ich Frage mich, wo ist nur die Zeit geblieben? Von uns aus kann
der Frühling nun endlich kommen!




Der Samstag morgen fing mit einem leckere Frühstück an. 
Danach machte sich mein Mann auf den weg zu seinen 
Eltern, um beim Holzhacken zu helfen. Jonas und ich sind dann
spontan mit einer Freundin und ihrem Sohn, zum See
spaziert. Unsere Jungs hatten eine Menge Spaß und besonders
das Wasser hat es ihnen angetan. Es wurden Stöcke und Steine
hineingeworfen und auch das Wasser wurde genau untersucht.




Zu hause angekommen, haben wir uns erstmal aufgewärmt, denn
trotz Sonnenschein, war es bitter kalt. Mein Mann trudelte gegen
Mittag dann ein und wir erledigten unseren Wochenend Einkauf. 
Der Rest vom Nachmittag wurde dann zum spielen und toben 
genutzt. Am Abend dann hatte mein Mann ein Fußball Turnier und 
somit hatte ich den Fernseher mal für mich alleine ;) Ich machte 
es mir auf der Couch gemütlich mit einer Kerze und etwas
Seelenfutter. 




Den Sonntag haben wir dann im Wildpark verbracht. Wir lieben
es einfach dort und das Wetter war  einfach perfekt dafür. 
Wie immer hatte Jonas eine Menge Spaß beim füttern der Rehe. 



Zwischendurch gab es mal eine kleine Pause, denn so viel frische
Luft und die ganzen Eindrücke, machen sehr hungrig. Er hat
tatsächlich eine ganze Schale Himbeeren verdrückt! Aber er war gnädig.
Wir haben diesmal auch jeweils eine abbekommen. 




Sein Highlight war wie immer die Otter Familie! Da könnte er Stunden 
lang stehen und zu schauen. Wir haben ihm dann ein Plüschtier Otter
dort gekauft und er ist jetzt schon sein bester Freund.
Er hat ihn dann gestern mit ins Bett genommen und ist mit
ihm eingeschlafen. Ach das war so in toller Moment. Nun sind
wir auf der suche nach einem Namen für unseren Otter Freund.
Habt ihr vielleicht eine Idee? 




Auf dem Rückweg sind wir noch bei meinen Schwiegereltern
vorbei gefahren und haben ein wenig geplaudert und den Sonntag
ausklingen lassen. Als wir wieder nach Hause fuhren, kämpfte 
Jonas mit der Müdigkeit und es wurde höchste Zeit fürs Bett. 


Mittwoch, 24. Februar 2016

Wir testen die Spielzeugkiste #1



Heute möchte ich euch gerne die Spielzeugkiste vorstellen. Wie, die kennt ihr noch nicht? Na dann solltet ihr aber unbedingt weiter lesen. Wer kennt das nicht, zu sämtlichen Anlässen bekommen die Kids eine " Kleinigkeit" geschenkt. Das zehnte Auto, das fünfte Puzzle und das achte Set von Lego Duplo. Über die Zeit hin, sammelt sich so viel Spielzeug an, das man richtig kreativ wird, um neuen Stauraum dafür zu finden. Bei der ganzen Auswahl, wird es irgendwann schnell langweilig und das Spielzeug fliegt in sämtlichen Ecken herum und wird einfach nicht mehr genutzt. Und dann fängt es an zu stören und man überlegt, wohin mit den ganzen Sachen. Es gibt natürlich verschiedene Möglichkeiten, die Sachen wieder los zu werden. Verkaufen wäre zum Beispiel eine davon. Doch ich weiß selber, wie mühsam das manchmal sein kann und das bisschen Geld was man dafür dann noch bekommt, lohnt sich meist nicht. Außer man ist ein extremer Sparfuchs. Nun gut, auch bei uns gab es jetzt diese Situation, das das Spielzeug nicht mehr interessant genug war und wir überlegten, wie wir etwas frischen Wind ins Kinderzimmer bekommen. Erstmal lag es natürlich nahe, neues Spielzeug zu kaufen. Das hieße aber, erstmal wieder viel Geld investieren und Gefahr laufen, das die anfängliche Freude wieder schnell erlischt und das nächste Teil im Kinderzimmer rum liegt. Eine Lösung musste her. Ich hatte schon ein paar mal die Werbung von der Spielzeugkiste im Fernsehen und den Sozialen Netzwerken gesehen, aber bisher hatte das nie mein richtiges Interesse geweckt. Vor circa drei Wochen, erinnerte ich mich wieder daran und schaute mir das ganz mal etwas genauer an.


Das Konzept ist eigentlich ganz Simpel. Ihr sucht euch das Spielzeug aus, was euch Interessiert ( oder eure Kids selbst) und behaltet es so lange, wie ihr Spaß daran habt. Wenn ihr keine Lust mehr drauf habt, schickt ihr es einfach wieder mit dem beigelegten Retouren Schein zurück und sucht euch wieder etwas neues aus zum Spielen. Und falls mal etwas kaputt oder verloren geht, bezahlt man keine weiteren Gebühren! Ist das nicht super?! Natürlich wird das geliehene Spielzeug Professionell und hygienisch gereinigt.


Dann gibt es noch vier verschiedene Pakete zwischen denen ihr wählen könnt. Starter, Komfort, Mega oder Super Mega Paket. Dann könnt ihr zwischen drei verschiedenen Abos wählen. 1 Monat, 6 Monate oder 12 Monate. Je nach Abo und Paket, richtet sich dann natürlich der Preis den ihr bezahlen müsst. Wir haben uns jetzt für das Komfort Paket entschieden und das 6 Monats Abo.


Unsere erste Spielzeugkiste:





Die Freude war riesengroß, als unsere erste Spielzeugkiste an kam.






Das erste Spielzeug, was wir uns ausgesucht haben, ist dieses
Schloßbrett. Unser Sohn wusste auch gleich was
zu tun ist ;) Alles wurde genau inspiziert und getestet.
Er hatte sehr viel Spaß dabei, alles zu erforschen.





video

Als nächstes haben wir die Holz- Autobahn von
Eichhorn ausprobiert. 
Die Geräusche fand mein Sohn besonders toll und 
das Spielen nahm kein Ende. Eindeutig sein Favorit!




Und als letztes haben wir noch den Pop Up Pirat. 
Kennt den jemand noch von euch? Ich habe ihn eigentlich
für mich bestellt, da ich als Kind selbst damit
gespielt habe und so viele schöne Erinnerungen daran habe.
Aber der Sohnemann und auch der Papa hatten
Spaß daran! 




Bei jedem Spielzeug war so ein Kärtchen dabei, das auch
alles mit rechten Dingen zu geht ;) 

Mein erstes Fazit:

Viel kann ich nicht sagen außer, das wir total begeistert davon sind! 
Unser Sohn hat so viel Spaß mit den Sachen und es gibt keine Langeweile mehr
oder Spielzeug was in der Ecke rum fliegt. Wir sind so
froh darüber uns für die die Spielzeugkiste entschieden zu haben.
Natürlich sieht man die ein oder anderen Gebrauchsspuren, aber 
das beeinträchtigt in keinster weise das Spielen! Uns 
stört es auf jeden Fall nicht und bisher, hat sich das
Geld mehr als gelohnt. Und die zweite Spielzeugkiste ist schon 
unterwegs. 














Dienstag, 23. Februar 2016

Zwiebelhustensaft #Rezept

Momentan plagt sich mein Sohn mit fiesem Reiz Husten und viele von euch wissen bestimmt,
wie unangenehm der sein kann. Vor allem Nachts, wenn der Körper zur ruhe kommt, ist er besonders stark. Der Schlaf wird dadurch sehr beeinträchtigt und an eine erholsame Nacht ist nicht mehr zu denken. Natürlich bietet die Apotheke einiges an Hustensäften, doch ich versuche es am liebsten immer erst mit ein paar Hausmittelchen, bevor ich zur Chemie greife. Wir haben jetzt das erste mal einen Zwiebelhustensaft selbst hergestellt und sind wirklich Positiv überrascht davon. Der Hustenreiz ist Tagsüber, deutlich weniger geworden und auch das abhusten funktioniert wesentlich besser.  Die Zutaten sind ziemlich simpel und hat eigentlich jeder im Haushalt. Ich möchte aber noch betonen, das dies nicht den Gang zum Arzt ersetzt! Wenn also nach spätestens drei Tagen keine Besserung eintritt, solltet ihr den Saft weg lassen und zum Arzt gehen.

Zutaten

1- 2 Zwiebeln ( Je nach Größe) 
5 Esslöffel Zucker oder Honig 
300 ml Wasser
Ein Gefäß, was man verschließen kann

Zubereitung

Ihr Schneider die Zwiebel in grobe Stücke und füllt sie in das Gefäß. Dann gebt ihr das Wasser hinzu, bis sie bedeckt sind. Dann kommen 5 Esslöffel Honig/Zucker hinzu und vermischt das ganze. Verschließt das Gefäß und stellt es 24 Std in den Kühlschrank. Fertig ist euer Hustensaft. Eingenommen wird nur der Sirup!Nicht die Zwiebeln! Den Saft solltet ihr morgens und nachmittags verabreichen und nicht mehr nach 18.00 Uhr! 

Eigenschaften der Zwiebel

Antibakteriell
Auswurffördernd
Entzündungshemmend
Krampflösend
Schleimlösend

Eigenschaften vom Honig

Antibakteriell
Entzündungshemmend
Fieber senkend
wirkt gegen Halsschmerzen


















Montag, 22. Februar 2016

Unser Wochenende [20.2-21.2]

Am Dienstag waren wir beim Kinderarzt, da die nächste Impfung an stand. Wir bereiteten uns auf ein Fieberhaftes Wochenende ein, denn bisher verlief jede Impfung so ab. Das Fieber blieb uns Gott Gott sei dank erspart, aber dafür ist der Sohnemann seid Samstag richtig erkältet. Der Schnupfen ist da noch harmlos. Was ihm richtig zu schaffen macht, ist der fiese Reizhusten der ihn plagt. Ich machte mich morgens gleich an unser Geheimrezept und bereitete einen Zwiebelhustensaft für ihn vor. Der hilft ihm Tagsüber beim abhusten und verringert auch ein wenig den Hustenreiz.




Nach dem Frühstück stand dann der Wochenend Einkauf an. Immer wieder ein Erlebnis für uns, mit Kind. Diesmal hatten wir aber ein wenig Glück und es verlief ohne große Trotzanfälle und wir waren schnell fertig im Supermarkt.

Wieder Zu hause angekommen, räumten wir die Einkäufe weg und spielten danach eine runde mit dem kranken Mäuschen. Das kann einen ganz schön müde machen und da die Nacht davor, auch nicht gerade erholsam war, machten wir drei ein kurzes Nickerchen.




Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht hatten, begab sich mein Mann in die Küche und bereitete das Mittagessen zu.Wir wollten den Samstag Nachmittag dazu nutzen, um nach Holland ins Gartencenter zu fahren. Ein paar Osterglocken und Narzissen schafften es in unseren Einkaufswagen und auch ein paar super tolle Gummistiefel für Jonas mussten unbedingt noch mit. Auf dem Rückweg fuhren wir bei meinen Schwiegereltern vorbei und plauderten noch ein Weilchen.





Es war langsam Zeit, ins Land der Träume zu gehen für Jonas, doch an Schlaf war nicht zu denken. Dieser fiese Husten ließ ihn einfach nicht zur Ruhe kommen. Wir beschlossen dann ganz schnell, das es das beste ist, wenn er bei uns im Schlafzimmer mit schläft. Doch es wurde eine sehr unruhige Nacht für uns alle.

Der Sonntagmorgen begann bei uns schon um 5.30 Uhr. Uff! Ganz schön früh. Wir kuschelten noch eine halbe Stunde zusammen und standen dann auf. Mein Mann holte Brötchen und wir deckten schon mal den Tisch. Papa und Sohn fuhren dann noch zu den Urgroßeltern und brachten ihnen einen Stück Kuchen vorbei. Den Rest vom Tag, verlief sehr ruhig, mit ganz viel kuscheln, spielen und Büchern. Zum Abend hin, wurde der Husten wieder schlimmer und Jonas schlief auch dieses mal bei uns. Doch diesmal artete es in einen richtigen Hustenanfall aus und Jonas Krümmte sich vor Schmerzen. Er bekam kaum Luft und mein Mann hatte dann die Idee. Da hätte ich eigentlich selbst drauf kommen können, doch wenn einer meiner Männer krank ist, bin ich immer etwas nervös und der Kopf wird aus geschaltet.Er meinte, wir sollten es mal mit heißem Wasserdampf versuchen. Also standen wir wieder auf und gingen zu dritt ins Badezimmer. Ich hielt Jonas auf dem Arm und mein Mann drehte die Dusche bis zum Anschlag auf. In wenigen Minuten stieg der Dampf nach oben und wir versuchen Jonas zum tiefem einatmen zu animieren. Doch er guckte uns ziemlich verwirrt an, als wenn er sagen wollte " Habt ihr sie noch alle?" . Nach ein paar Minuten gingen wir dann wieder ins Bett und siehe da, es hat tatsächlich funktioniert. Jonas konnte ohne ständiges Husten, in ruhe einschlafen und wir auch!

Und wie war euer Wochenende? 

Sonntag, 21. Februar 2016

Apfelschalentee #Rezept

Heute möchte ich euch gerne ein schnelles und einfaches Rezept
für ein leckeres Heißgetränk zeigen. Gerade jetzt, wo das 
Wetter doch eher Nass-kalt ist, sind Vitamine das A und O.
Ich habe heute morgen einen leckeren Apfelstrudel gebacken und 
übrig blieben die Apfelschalen. Zum weg schmeißen sind sie einfach
zu schade und vor allem stecken die ganzen Vitamine darin, die wichtig
sind für den Körper. Unter anderem enthält die Schale Eisen, Magnesium und Vitamin C.





Die Äpfel sollten nach Möglichkeit, nicht gespritzt sein oder
gut vorher gewaschen werden, damit man nicht die ganzen pestizide
mit trinkt. 



Ihr füllt die Apfelschalen in ein großes Gefäß  (oder eine Tasse, dann lasst ihr es ca. 15 min ziehen),
füllt sie mit 1 Liter Kochendes Wasser und lasst das ganze 1 Stunde ziehen. 
Die Schalen könnt ihr dann rausholen oder als Augenschmauß drin lassen. 
 Wenn ihr das ganze noch verfeinern wollt,
könnt ihr den Tee noch mit Zucker, Honig oder anderen Gewürzen
süßen. Fertig ist euer Heißgetränk! 
  


Mittwoch, 17. Februar 2016

Wir haben einen Kita Platz!

Lange haben wir darauf gewartet und nun ist es offiziell. Ab August 2016 wird unser Sohn in den Kindergarten gehen. Ein neuer Lebensabschnitt fängt dann an.Nicht nur für unseren Sohn, nein, auch für uns wird dies eine große Umstellung sein. Eine Positive hoffen wir. Bald gibt es nicht nur Mama und Papa die ihn behüten und beschützen. Demnächst wird es noch weitere Menschen in seinem Leben geben, die dies tun werden, ihn trösten und die Welt erklären. Er wird viele neue eindrücke erleben und neue Freundschaften knüpfen. Er wird lernen, nicht immer die Nummer eins zu sein und sich in Geduld üben müssen. Auch die " Trennung" von mir, wird wahrscheinlich nicht ganz einfach werden. 

Doch auch wir, insbesondere ich als Mama, werde auch sehr viel lernen müssen.Ich muss genau wie mein Sohn, vertrauen haben zu den Menschen, denen ich mein Kind anvertrauen werde. Ich muss lernen, das ich nicht mehr die einzige sein werde, die ihn tröstet, wenn er sich weh getan hat.  Ich muss lernen, mein Kind ein Stück weit " los zu lassen" und er seine eigenen Erfahrungen machen kann.  Doch ich versuche das ganze auch positiv zu sehen. Ich werde wieder etwas mehr Zeit für mich haben und somit kann ich etwas mehr Arbeiten gehen.Da freue ich mich schon ein wenig drauf, denn ich liebe meinen Job. Ich habe die 2 Jahre wirklich sehr genossen mit meinem Sohn. Alles richtete sich nach ihm und seinen Bedürfnissen.Manches mal, habe ich auf Dinge verzichtet. Freiwillig! Ich wollte die ersten Male mit ihm zusammen erleben und ich bin überglücklich darüber, das ich dieses Privileg genießen konnte. Wir beide konnten viel voneinander lernen, haben gelernt uns zu vertrauen. Wir haben viel zusammen gelacht, aber auch geweint. Mein " Baby " ist so schnell groß geworden und ich weiß nicht wo die Zeit hin ist. Und jetzt, wo ich es schwarz auf weiß habe, wird mir doch ein wenig mulmig zumute.Aber ich denke, ich bin nicht die einzige Mutter der es da so ergeht. Ich gehe auf jeden Fall positiv  an die ganze Sache ran und bin sehr gespannt darauf, was auf uns zu kommt. Bis es aber soweit ist, genießen wir noch etwas die Zeit und freuen uns auf das was kommt.




Montag, 15. Februar 2016

Mein Job ist eine Berufung!


Dieses Jahr im Sommer, bin ich nun schon seid sieben Jahren in der Pflege tätig. Für mich ist das schon eine verdammt lange zeit, wenn man mal bedenkt, das ich mein erstes Praktikum in dem Bereich, nach dem zweiten Tag schon hin schmeißen wollte. Ich erinnere mich noch sehr gut an diesen Dienst, wo ich weinend in der Stationsküche saß und für mich eine Welt zusammenbrach. Ich sollte einer Patientin bei der Intimpflege helfen. Ein Schock für mich! Ich war zarte 18 und habe früher jede Folge "Für alle Fälle Stefanie" geschaut. Dies war meine Vorstellung für den Beruf einer Krankenschwester. Leider herrscht ja bei diesen TV Serien, kein Stück Realität! Ich war der Meinung, das alle ihren Job lieben, mit Herz und Leidenschaft dabei sind. Ich dachte niemals darüber nach, was ich dort auf den Stationen zu sehen und zu hören bekomme. Ich habe niemals an oder über den Tod nachgedacht. Auch über die Arbeitszeiten machte ich mir damals keinen Kopf. Ich lebte in einer Traumwelt und war mir sicher, das ist der perfekte Job für mich.

An diesem besagten Tag, als ich weinend in der Stationsküche saß, kam meine damalige Stationsleitung zu mir und fragte was los sei. Ich erzählte ihr, das ich mich wohl geirrt hatte und das ganze nicht packe mit dem Praktikum. Auch das ich Hemmungen gegenüber den Patienten hätte, sagte ich ihr. Sie versuchte mich zu beruhigen und kniete sich vor mich hin. Ihre Worte werde ich wohl nie vergessen und das war der Grundstein, meiner Beruflichen Zukunft.


" Sonja, bitte gib nicht so schnell auf. Ich habe schon viele Praktikanten und Schüler betreut und wusste meistens schon vorher, ob dieser Job zu ihnen passte oder nicht. Du gehörst aber zu denen, die dafür geschaffen sind! Du bist aufgeschlossen und lebensfroh und gestehst dir deine Schwächen ein. Du kennst deine Grenzen und sprichst sie offen aus. Nur so kannst du diesen Job schaffen!"


Sie konnte mich erstmal überzeugen und ich beschloss es erstmal weiter zu versuchen. Und ja, was soll ich sagen, seid diesem Tag klappte es immer besser! Ich nahm den Ausbildungsplatz an und es machte einfach Spaß. Ich blühte regelrecht auf und wurde auch in der Schule immer ehrgeiziger. Auch mit der Krankenhaus Realität, habe ich mich arrangiert. Es ist nun mal nicht wie im Fernsehen und dieses Bild was ich im Kopf hatte, habe ich verabschiedet. Ich war wissbegierig und wollte alles an wissen mit nehmen was ging. Nun gut, die Arbeit mit den Patienten klappte also mittlerweile hervorragend und auch meine Hemmungen habe ich abgelegt.

Doch es gab auch Momente, in denen ich total überfordert war und wieder an mir gezweifelt habe. Theorie ist das eine, doch die Praxis sieht meistens anders aus. Ich weiß nicht wie oft wir das Thema "Notfallmedizin" in der Schule hatten. Wie oft wurde uns beigebracht, was in einem akuten Notfall zu tun ist. Wir waren uns damals alle sicher, das wir ganz cool reagieren würden und uns an die Theorie halten könnten. Wissen abrufen und die Praxis durchführen. Tja, auch da sah die Realität leider anders aus. Die meisten hatten sich leicht überschätzt. So wie ich! Mein erster Notfall, ja da kann ich mich noch sehr gut dran erinnern. Es war kurz vor Feierabend. Ich war durch Zufall noch mal in dem Zimmer und sah gleich, das etwas nicht stimmte. Meine Patientin hatte einen Herzstillstand. Ich zitterte am ganze Körper und war wie gelähmt. Wenige Sekunden später drückte ich die Notfall Klingel und schrie "555". Das war der Code für Notfall. Alle stürmten herbei und fingen gleich an zu reanimieren. Doch ich stand immer noch da und war geschockt. Ich war wirklich fix und fertig und begann wieder mal an mir selbst zu zweifeln. Doch meine Chefin beruhigte mich und sagte, ich habe alles richtig gemacht. Auch mit solchen Momenten musste ich lernen um zu gehen.

Auch an meine erste Leiche kann ich mich noch sehr gut dran erinnern. Komischerweise, hatte ich damit weniger Probleme. Die Patienten sahen meist friedlich aus, als würden sie schlafen. Mich hat es meist mehr mit genommen, wenn ich auf die Angehörigen getroffen bin. Sie haben einen geliebten Menschen verloren und es gehört mit zu meinen Aufgaben, diese auf zu fangen. Das war manchmal ganz schön Kräftezehrend und ließ mich nie kalt. Manches mal habe ich auch mit geweint. Besonders bei Patienten, die ich lange betreut habe und die wirklich schwer krank waren. Während meiner Ausbildung hatte man uns immer gesagt, die Arbeit nimmt man nie mit nach Hause. Doch manchmal viel es mir schwer. Ich bin ja auch nur ein Mensch und vieles lässt mich halt nicht kalt oder ist mir egal. Mittlerweile ist aber auch dies kein Problem mehr für mich. Zwar ist es für mich immer noch keine Realität, aber ich weiss wie ich damit umzugehen habe.

Die Arbeitszeiten sind natürlich auch nicht ohne. Während meiner Ausbildung mussten wir 12 Tage am Stück Arbeiten. Damals dachte ich, das es ein klacks sei. Pustekuchen! Die ersten 7 Tage meisterte ich ohne Probleme. Doch ab dann fing es langsam an, einen auszulaugen. Früh und Spät Dienste gehörten natürlich auch dazu und der Wechsel manchmal jeden Tag, war schon hart. Die Knochen taten mir weh, meine Füße brannten ( Oh Gott, ich wusste nicht wie viel ich laufen würde), in ruhe Pause machen war manchmal auch nicht drin. Dann kommen noch die ganzen Wochenenden und Feiertage dazu die man Arbeiten muss. Wobei mich das nie wirklich gestört hat, bis ich eine Familie gründete.

Meine Ausbildung verlief ohne Probleme und ich war immer gut vorbereitet. Ich war fest der Überzeugung, das ich meine Abschlussprüfung schaffen werde. Eine Woche vorher, hatte mich mein damaliger Freund verlassen und vor die Tür gesetzt. Da stand ich nun. Verlassen und am Ende. Ich war am Boden zerstört und wusste nicht wie es weiter gehen sollte. Ich war so mit meinem Liebeskummer beschäftigt, das ich die Prüfung hinschmeißen wollte. Ich dachte, das ich diese Ausbildung nicht brauchen würde und wollte nur noch weg. Doch ein paar Stunden vor meiner Prüfung, entschied ich mich anders! Ich habe so lange gekämpft und hart daran gearbeitet, meinen Traum Job zu haben, das wollte ich mir nicht kaputt machen. Also machte ich mich unvorbereitet auf den weg. Mein Hintern ging mir wirklich auf Grundeis, aber ich wollte es wenigstens versuchen und ich habe tatsächlich bestanden! Es war ein Wunder!  Die ganze Last viel von mir ab und ich war über Glücklich. Mein Traum ging in Erfüllung und die Arbeitswelt wartete auf mich.

Nach der ganzen Zeit, wo ich diesen Job nun schon mache, kann ich sagen, das ist meine Berufung! Für mich kommt kein anderer Beruf in frage und ich liebe das was ich tue. Mein Weg war  zwar nicht gerade einfach, doch ich habe es geschafft und darauf bin ich ganz schön stolz.



Mich würde es sehr Interessieren, wie euer Beruflicher Werdegang begonnen hat. Wenn ihr mir eure Geschichte erzählen wollt, dann meldet euch doch bei mir! Schickt mir gerne eine Email oder eine Privat Nachricht bei Facebook. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn mir jemand seine Geschichte erzählt.


Freitag, 5. Februar 2016

#1 Produkttest / Garnier Hautklar

Auch als Mama möchte ich natürlich gut aussehen
und probiere hin und wieder mal ein paar neue Beauty
Produkte aus. Da ich schon seid meiner frühen Jugend
mit Hautunreinheiten zu kämpfen habe, bin ich stehts auf der
suche nach einem Produkt, meine Haut sanft zu Reinigen. 
Bisher habe ich noch nicht das passende gefunden und 
habe mich mal wieder an einem neuen Gesichtswasser
von Garnier getraut. Ich habe dieses Produkt nun 4 Wochen
lang getestet und dies ist mein Ergebnis.




Produktbeschreibung:

Das Produkt ist ein Tägliches Anti-Pickel Gesichtswasser. Es soll die 
Haut Matter erscheinen lassen, die Poren sichtbar verfeinern und 
Anti- Bakteriell wirken. Geeignet ist es für Fettige, zu 
Unreinheiten neigende Haut. Die Basis aus dem das Gesichtswasser
besteht ist Zink und Salizylsäure.

Mein Persönliches Fazit: 

Ich muss ehrlich gestehen, das ich mir schon etwas mehr davon erhofft
hatte. Das erste was mir Negativ aufgefallen ist, war der extrem
beißende Geruch. Ich finde ihn ziemlich unangenehm. Nach dem auftragen
spannte meine Haut noch mehr als vorher und fühlte sich Trocken an.
Noch ein minus Punkt für mich ist, das ich auf einmal sehr
schmerzhafte und entzündete Pickel bekommen habe, was ich vorher
auch so nicht hatte. Alles in allem hat mich das Produkt überhaupt
nicht überzeugt!